Die Identifikation von Use Cases steht am Anfang einer erfolgreichen Digitalisierung

Digitalisierung von Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen ist kein Wert an sich

Warum haben Use Cases einen solchen Stellenwert?

Technologische Machbarkeiten verführen, das Mögliche machbar zu machen ist auch ein Ansporn in der Digitalisierung. Digitalisierung ist kein Selbstzweck – nur dann, wenn z.B. aus der Perspektive von Kunden ein added Value dazukommt oder zumindest kein „Vermissungs-Erlebnis“ stattfindet, hat aus Kundenwahrnehmung ein digitalisierter Prozess eine Relevanz. Spätestens dann ist abzuwägen, ob die Effizienzsteigerung durch die Digitalisierung auch wirklich einen kurz- wie langfristigen Beitrag zur Kundenbeziehung leistet – und damit den Unternehmensertrag sichert.

Die Erarbeitung von Use Cases bildet den konzeptionellen Proof of Concept: sie dokumentieren die Funktionalität eines geplanten oder existierenden Systems (Geschäftsprozesse, Produkte, Dienstleistungen …) auf Basis von einfachen Modellen. Use Cases sichern das gemeinsame Verständnis der Interaktion zwischen Akteur und System und allen anderen Beteiligten – und können added Value und critical Incidents veranschaulichen. Häufig erfordert eine Digitalisierung den Einbezug auch weiterer (externer) Partner – für viele Unternehmen nicht nur eine neue kulturelle Herausforderung in der Zusammenarbeit, sondern auch ein neuer Komplexitätsgrad. Auch hier bewährt sich die Arbeit an Use Cases – und trägt zur Veranschaulichung des Zusammenspiels bei.